Megapixels und Landschaftsfotografie

Brauche ich unbedingt so viele Megapixel wie möglich oder tut es auch ein bisschen weniger?

Dieser Post ist am 4. April 2019 auf Instagram in englischer Sprache erschienen (@hanswendelthul).

Hallo Leute,

heute spreche ich über Megapixel und die richtige Stimmung in meinen Bildern. Schau Dir das Bild oben an und entscheide selbst.

Das Bild ist nicht scharf, richtig. Es wurde mit einem Micro-Four-Thirds-Sensor aufgenommen, 16 Megapixel, Cropfaktor 2,2 (verglichen mit einem Vollbildsensor). Blendenvorwahl, Blende 8 bei ISO 100, Verschlusszeit 1/125 Sek., 1 Stufe unterbelichtet. Unterbelichtet deshalb, damit ich noch, mangels Stativ, aus der Hand schießen konnte. Verwendet wurde ein Zoom-Objektiv bei 87 mm Brennweite (Vollbild-Äquivalent). Der dynamische Bereich des Sensors beträgt etwa 8 bis 9 Blenden.

Und weißt du was, ich bin mit dem resultierenden Image zufrieden. Aufgrund der Tatsache, dass die „Einschränkungen“ meiner Kamera mich gezwungen haben, über die Einstellungen und die gewünschte Stimmung im Bild nachzudenken, bevor ich den Auslöser drückte.

Es ist mein Stil, Stimmung, Licht, Ausdruck und Geschichte in meinen Bildern zu haben, anstatt 46 Megapixel. Ich persönlich denke, dass Bilder nicht bis zum Horizont scharf sein müssen. Unsere Augen sind auch nicht so gebaut.

Was hältst Du davon, besonders in der Landschaftsfotografie? Und ich spreche nur über dieses Genre, Stadtlandschaftsfotografie scheint anders zu sein, richtig.

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